Alltägliche Gegenstände wie Fahrzeuge oder alltägliche Szenen können durch spezielle Ausschnitte oder ungewohnte Perspektiven neue und interessante Bedeutung gewinnen. In diesem Fall ist es nicht nur die Bewegungsrichtung und der Schattenwurf der Radfahrer, sondern auch die Perspektive von oben, die diese alltäglich Szene zu einem interessanten Foto macht.
Titelfoto © Karin Gutzmann
Tag: Karin Gutzmann
Regelwidrig
Es gibt typische Regeln in der Fotografie, die - einzeln oder in Kombination beachtet - ein Foto in der Regel besser und gefälliger machen können. Dies sind zum Beispiel:
- Goldener Schnitt: Eine mathematische Proportionierung, die harmonische Bilder entstehen lässt.
- Drittelregel: Das Fotowird in neun gleich große Felder aufgeteilt und die Hauptelemente werden auf den Linien oder Schnittpunkten platziert.
- Führende Linien: Wege, Geländemarken, oder auch Lichtverläufe lenken den Blick in das Bild.
- Rahmung: Man kann Motive durch Türen, Fenster, aber auch Blätterwerk wie mit einem Rahmen umgeben.
- Perspektive: Ein ungewohnter Blickwinkel kann Tiefe und Dramatik erzeugen.
- Farbe und Kontrast: Das können zum Beispiel Komplementärfarben sein, aber auch starke Hell-Dunkel-Kontraste.
Spannend wird es, wenn diese Regeln bewusst bricht. Ein Foto kann dadurch interessanter werden. Im Titelfoto wurde zum Beispiel der Korizont bewusst in die Mitte gelegt und damit gegen die Drittelregel und den goldenen Schnitt verstoßen. Trotzdem wirkt das Foto.
Das untere Foto verstößt dagegen so ziemlich jede Regel und erhält gerade dadurch seinen Charme.
Foto © Dominik Liesfeld
Titelfoto © Karin Gutzmann
Ganz schön mutig
Eine Eigenschaft wie "Mut" darzustellen, ist nicht so einfach. Der Übergang zu Leichtsinn oder Gedankenlosigkeit ist da fließend. Sich in einen Tigerkäfig zu trauen, dazu gehört schon Mut und Konzentration, auch wenn dies zum täglichen Beruf gehört. Konzentriert ist auch der Blick des Tigers.
Titelfoto © Karin Gutzmann
Linien in der Natur
Linien in der Natur finden sich überall - wenn man denn danach Ausschau hält. Ob als Jahresringe in Holz, Blattrippen, Maserungen, Farbadern auf Insekten oder eben kleinen Ästen wie in diesem Bild.
Titelfoto © Karin Gutzmann
Abstrakt
Abstrakte Fotografie geht über die reine Abbildung der sichtbaren Welt hinaus. Anstatt konkrete Objekte darzustellen, konzentriert sie sich eher auf Formen, Farben, Texturen oder Kompositionen, die Emotionen und Stimmungen darstellen. Der Fokus liegt also nicht undedingt auf der Wiedererkennung, sondern auf der ästhetischen Wirkung.
Abstrakte Fotografien laden den Betrachter ein, seine eigene Interpretation zu finden und regen die Fantasie an.
Titelfoto © Karin Gutzmann