Kategorie: Fotowettbewerb

Monatlicher Wettbewerb des Fotoclubs

Fahrzeuge

Alltägliche Gegenstände wie Fahrzeuge oder alltägliche Szenen können durch spezielle Ausschnitte oder ungewohnte Perspektiven neue und interessante Bedeutung gewinnen. In diesem Fall ist es nicht nur die Bewegungsrichtung und der Schattenwurf der Radfahrer, sondern auch die Perspektive von oben, die diese alltäglich Szene zu einem interessanten Foto macht.
Titelfoto © Karin Gutzmann

Selbstporträt als Fotograf

In der heutigen Zeit der schnellen Selfies kann man leicht vergessen, dass es beim Selbstporträt um mehr geht als nur das Drücken des Auslösers und der mehr oder weniger bewussten Inszenierung.
Wer sich selbst fotografiert, schlüpft gleichzeitig in zwei Rollen: die des Regisseurs und die des Modells. Diese Doppelrolle bietet die Freiheit, ohne die Anwesenheit einer fremden Person hinter der Kamera zu experimentieren und eventuell Facetten zu zeigen, die man einer anderen Person vielleicht vorenthalten würde. Das Selbstporträt kann daher auch ein Akt der Selbsterforschung sein.
Titelfoto © Dominik Liesfeld

Lichtblicke

Die Aufgabe des internen Fotowettbewerbs im Februar lautete "Zaun mit Titel". Der Lichteffekt auf dem Foto ist beeindruckend. Er erzeugt eine besondere Stimmung, hebt den Zaun hervor und verleiht dem Bild Tiefe und Atmosphäre. Es zeigt sehr schön, wie Licht kreativ eingesetzt werden kann, um ein alltägliches Motiv wie einen Zaun in ein beeindruckendes Foto zu verwandeln.
Titelfoto © Dominik Liesfeld

Winter

Der Winter bietet Fotografen eine einzigartige und faszinierende Kulisse, die mit ihren besonderen Lichtverhältnissen und Stimmungen zahlreiche kreative Möglichkeiten eröffnet. Dabei spielt das Licht eine besondere Rolle. Weiches und diffuses Licht an bewölkten Wintertagen sorgt für sanfte Kontraste und eine gleichmäßige Ausleuchtung, die Details besonders gut zur Geltung bringen kann. Auf der anderen Seite können sonnige Wintertage mit tiefstehender Sonne dramatische Schatten und Lichtakzente bieten, die das kalte Ambiente kontrastreich ergänzen.
Winterlandschaft Foto © Thomas Deharde
Titelfoto © Andreas Schultz


Regelwidrig

Es gibt typische Regeln in der Fotografie, die - einzeln oder in Kombination beachtet - ein Foto in der Regel besser und gefälliger machen können. Dies sind zum Beispiel:

  • Goldener Schnitt: Eine mathematische Proportionierung, die harmonische Bilder entstehen lässt.
  • Drittelregel: Das Fotowird in neun gleich große Felder aufgeteilt und die Hauptelemente werden auf den Linien oder Schnittpunkten platziert.
  • Führende Linien: Wege, Geländemarken, oder auch Lichtverläufe lenken den Blick in das Bild.
  • Rahmung: Man kann Motive durch Türen, Fenster, aber auch Blätterwerk wie mit einem Rahmen umgeben.
  • Perspektive: Ein ungewohnter Blickwinkel kann Tiefe und Dramatik erzeugen.
  • Farbe und Kontrast: Das können zum Beispiel Komplementärfarben sein, aber auch starke Hell-Dunkel-Kontraste.
    Spannend wird es, wenn diese Regeln bewusst bricht. Ein Foto kann dadurch interessanter werden. Im Titelfoto wurde zum Beispiel der Korizont bewusst in die Mitte gelegt und damit gegen die Drittelregel und den goldenen Schnitt verstoßen. Trotzdem wirkt das Foto.
    Das untere Foto verstößt dagegen so ziemlich jede Regel und erhält gerade dadurch seinen Charme.
    Malkreiden Foto © Dominik Liesfeld
    Titelfoto © Karin Gutzmann